Warum es wichtig ist, Du selbst zu sein.

Warum es wichtig ist, Du selbst zu sein.

In Gruppen authentisch bleiben.

Beziehungen sind kompliziert. Soweit, so klar. Da sind wir uns alle einig. Doch was genau macht sie kompliziert? Ist es der ewige Balanceakt von Geben und Nehmen? Ist es das tückische Netz der Kommuni… dings da?


Oder ist ein Streit, ein Missverständnis, eine Trennung nicht viel öfter die Folge eines sich eben
NICHT-Anvertrauens? Die Folge eines SICH-Anschweigens?

Wenn ich so an mein bisheriges Leben denke und vor allem an meine früheren Partner- und Freundschaften – dann erkenne ich einen roten Faden: Ich habe mich NIE wirklich anvertraut.

Ich habe geschwiegen, wenn ich STOP hätte sagen sollen und Grenzüberschreitungen zugelassen.

Ich habe genickt, wo ich den Kopf hätte schütteln sollen, weil ich Harmonie über meine Meinung stellte.

Und ich habe JA gesagt, wo ich viel lieber NEIN gesagt hätte, nur damit ich meinen vermeintlichen Frieden hatte.

Kommt Dir das eventuell bekannt vor?

Dann Willkommen im großen Universum des Sozialen Miteinanders! 😉


Wir halten die Welt in unserer Hand – und wenn schon nicht die Welt selbst, dann zumindest jene, in der wir uns tagtäglich bewegen.

Gerade erst habe ich eine Rede bezüglich ENTSCHEIDUNGEN gefertigt für einen Online Kongress. Und genau darum geht es bei jedem von uns an jedem Tag im Leben:

Unsere Entscheidungen. Wir entscheiden uns für oder gegen etwas, in jeder Stunde um die 833 Mal.

Ja, richtig gelesen! Hirnforscher gehen von etwa 20 Tausend (!) Blitzentscheidungen täglich aus.

Das beginnt mit der Entscheidung, nicht sofort aufzustehen, wenn der Alarm losgeht, sondern auf „Snooze“ zu drücken. Dann verzichten wir auf langwierige Frühstücksrituale und schnappen uns stattdessen den Müsli Riegel für unterwegs. Wir entscheiden blitzschnell, welchen Weg wir wählen, wie wir eine Tür öffnen oder schließen, ob wir bei Gelb noch über die Ampel fahren, et cetera, et cetera.

Im sozialen Miteinander geht das Ganze beinahe noch schneller. Wenn eine liebe Kollegin spontan um unsere Hilfe bittet, nicken wir schnell anstatt abzulehnen, obwohl wir noch so viel auf dem Plan haben.

Im Grunde besteht der ganze Tag aus impulsiven Reaktionen. Hier unsere eigenen Grenzen zu wahren und uns selbstbestimmt zu verhalten OHNE Anderen auf die Füße zu treten, ist dabei die große Kunst.

„Wie soll das bitte gehen? Ich kann es doch eh niemandem Recht machen!“ wirst Du sicher insgeheim denken – und Du hast völlig Recht. Wir werden es NIEMALS allen Recht machen können. Doch das sollte auch gar nicht unser Ziel sein.

Unser Ziel sollte viel mehr sein, uns selbst NAHE zu bleiben. Unseren Werten und Einstellungen. Wenn ein Kollege oder eine Kollegin meint, die eigene Arbeit ständig abtreten zu müssen, muss nicht unbedingt DU die Person sein, die es aufgeladen bekommt. Du kannst sagen: „Nein, dieses Mal habe ich leider selbst zu viel zu tun.“ Damit hast Du ein deutliches Signal gesetzt und gleichzeitig aufgezeigt, dass es das nächste Mal vielleicht wieder möglich ist.

Und die Wahl der Worte sind wichtig – gerade, wenn es darum geht, bei UNS zu bleiben. Grenzen zu setzen und eben nicht mehr so zu handeln, wie ANDERE es gerne sehen würden.

Probiere es aus und Du wirst schnell erkennen – liebevoll Grenzen zu setzen schafft Klarheit. Und zwar nicht nur beim Gegenüber, sondern auch in Deinem Kopf. Du hast viel mehr Kapazitäten frei, fühlst Dich befreit und vor allem… bleibst Du Dir selber treu.

Du glaubst, es ohne Unterstützung und kompetenter Begleitung nicht zu schaffen? Oder Du möchtest einfach mal ein „kompetentes“ Ohr zur Verfügung gestellt bekommen, das Dir aufmerksam zuhört und Dir neue Impulse gibt? Schicke mir per Mail ein Herz oder melde Dich per WhatsApp (siehe „Wackelblase“).

Ich freue mich total, von Dir zu lesen!

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